ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN UND INS HANDELN KOMMEN MIT DIESEN 10 PRAKTISCHEN ÜBUNGEN

Entscheidungen treffen und ins Handeln kommen OH SELF Workshops
10 praktische Übungen, um Entscheidungen zu treffen und ins Handeln zu kommen

Entscheidungen treffen wir jeden Tag – in Alltagssituation aber auch bei großen Fragen wie “Soll ich meinen Job kündigen?” oder “Soll ich mich auf diese Person für eine Beziehung einlassen?”. Keine Entscheidungen zu treffen führt oft dazu, dass Du Dich wie gelähmt fühlst. Wann auch immer Du in der Hölle der Unentschlossenheit gefangen bist, tu etwas so schnell Du kannst.

Dieser Artikel ist genau richtig für Dich, wenn es Dir schwer fällt eine Entscheidung zu treffen und Du Dir praktische Coaching Übungen wünschst, um Dich schneller zu entscheiden und ins Handeln zu kommen.

FOLGEN VON UNENTSCHLOSSENHEIT UND FEHLENDER ENTSCHEIDUNGSKRAFT

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VERLIERST AN FREIHEIT: Du fühlst Dich lost und bist gefangen an den Gedanken „Ist das alles?“, „Mach ich wirklich das, was mich im Leben glücklich macht?“ oder „Gibt es nicht noch was besseres?“

 

HAST SCHWIERIGKEITEN DEINE ZEIT ZU PRIORISIEREN: Du weist nicht, was wichtig ist und wie Du mit den ständigen Gelegenheiten im Leben umgehen sollst

 

ERREICHST NUR WENIGE END-ERGEBNISSE, ZIELE UND LEBENSTRÄUME: Obwohl Du immer „super busy“ bist, verwechselst Du Abarbeiten von Aktivitäten mit Zielerreichung. Wishy-washy Ziele führen zu wishy washy Ergebnissen

 

WOHNST BALD IN BURN-OUT CITY: Aufgrund von fehlenden Ergebnissen trotz ständiger Beschäftigung bist Du bald so erschöpft, dass Du nur noch darüber nachdenkst einfach wegzulaufen. Auch die Unentschiedenheit bindet viel Energie und belastet. Du fühlst Dich nicht frei und erlebst nicht das, wonach Du Dich eigentlich sehnst.

 

MANGELNDES SELBSTVERTRAUEN: Durch die fehlenden Erfolgsergebnisse verlierst Du das Vertrauen in Dich selbst. Auch wenn Du keine Entscheidung triffst, entscheidest Du Dich sehr wohl dafür bei Deiner bisherigen Situation zu bleiben.

WAS HAST DU DAVON KEINE ENTSCHEIDUNG ZU TREFFEN

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10 PRAKTISCHE ÜBUNGEN, UM ENTSCHEIDUNGEN ZU TREFFEN

ENTSCHEIDUNGSTIPP NR. 1: DER 10 JAHRE TEST

Stell Dir die Frage „Wenn ich (Dein aktuelles Alter+10 Jahre) bin, würde ich zurückschauen, als ich (aktuelles Alter) war, und bereuen, dass ich die Chance und die Lebenserfahrung nicht genutzt habe? Wie groß ist die Auswirkung dieser Entscheidung in 10 Jahren? Du kannst Dich zusätzlich fragen: Welchen Effekt hat diese Entscheidung in 10 Monaten und in 10 Tagen? Oft fühlen sich Entscheidung an wie ein großer Berg, bei dem Du den Überblick und die Kontrolle verlierst. Diese Fragen helfen Dir dabei, ob die Entscheidung überhaupt eine Relevanz für Dich hat in den nächsten 10 Monaten oder sogar 10 Tagen.

ENTSCHEIDUNGSTIPP NR. 2: KLARHEIT KOMMT VOM MACHEN, NICHT ZERDENKEN

Mach einen Schritt, egal wie klein er ist. Unternimm etwas, um eine echte körperliche Erfahrung zu machen. Übe bei kleinen Alltagsentscheidungen schnell ins Handeln zu kommen, dass Du die Erfahrung machst, Dir selbst zu vertrauen.

ENTSCHEIDUNGSTIPP NR. 3: GEWINNE KLARHEIT ÜBER DIE OPTIONEN

Der Stillstand entsteht oft, weil Dir Optionen nicht klar sind und Du nicht einfach so in ein alternativloses Vakuum gehst. Diese Leere entsteht oft, wenn wir sagen „Ich weiß nicht, ob ich meinen Job kündigen soll“ oder „Ich weiß nicht, ob ich meinen Partner*in verlassen soll“. Die Frage, die Du Dir dabei vielmehr stellen solltest, ist wohin es dann für Dich geht und was die Konsequenzen dann sein könnten. Spüre in Dich hinein: Wird die Entscheidung, die ich gerade treffe, mir und den Menschen um mich herum Glück bringen. Die Antwort auf die Frage von was Du weg willst, lässt Deinen Körper nur weiterhin Ungewissheit spüren, dass es nicht klar ist, was stattdessen kommt, und deswegen lässt er Dich nicht handeln.

ENTSCHEIDUNGSTIPP NR. 4: NUTZE DEIN KÖRPERWISSEN

Dein Körper weiß, was die richtige Entscheidung ist. Jedoch sind wir gewohnt zu denken und nicht zu spüren. Mit Deinem Körperwissen kannst Du mit den gefühlsmäßigen Konsequenzen von verschiedenen Optionen in Kontakt kommen, um so raus aus dem Ping Pong im Kopf zu kommen und stattdessen Deine Gefühle in den Entscheidungsprozess einzubinden.

 

Wie in Tipp 3 erwähnt, ist es sehr wichtig, dass Du Dir über die Eckdaten der verschiedenen Optionen klar wirst, bevor Du die gleich erwähnte Übung machst. Wenn die Optionen klar sind, schreibst Du für jede Option einen Zettel (Option 1, 2, 3 usw.) und stellst Dir einen Stuhl pro Option hin.

 

Dann setzt Du Dich auf den ersten Stuhl mit der ersten Entscheidungsoption und stellst Dir vor, dass Du Dich für Option 1 entschieden hast, dass Du Option 1 in die Tat umsetzen wirst und der ganze Druck um die Entscheidung vorbei ist. Schließe Deine Augen und spüre in Dich hinein, welche Körperreaktion und Impulse sich innerhalb von wenigen Sekunden zeigen.

 

Dann stehst Du auf, schüttelst Dich aus und machst die gleiche Vorgehensweise mit den anderen Optionen. Wichtig ist hier dem ersten Körpergefühl zu vertrauen, bevor der Verstand beginnt die verschiedenen Stimmen im Kopf zum Ausdruck zu bringen.

ENTSCHEIDUNGSTIPP NR. 5: ES GIBT KEINE FALSCHEN ENTSCHEIDUNGEN

Oft haben Menschen Angst vor falschen Entscheidungen. Das ist jedoch eine Illusion und es gibt nicht so etwas wie eine „falsche Entscheidung“. Wenn Du Dich für eine Sache entscheidest, hast Du eine Option abgewählt. Du kannst darum nie wissen, wie Deine Lebenserfahrung verlaufen wäre und ob Du eine „bessere“ Lebenserfahrung gehabt hättest, wenn Du Dich anders entschieden hättest. Aber wir Menschen schlussfolgern immer, wenn die Option, für die wir uns entschieden haben, doch nicht so geil ist, wie wir dachten, dass die andere Option besser gewesen wäre – who knows!

 

Zwischen zwei Entscheidungsmöglichkeiten gibt es nicht nur die Möglichkeit von richtige und falsche Entscheidung, sondern auch von falsche und falsche Entscheidung oder sogar richtige und richtige Entscheidung. Treffe nicht rückwirkend die Schlussfolgerung: „Hätte ich mich doch anders entschieden“, weil Du nur durchs Ausprobieren, Handeln, Offenheit zu Lernen und durch eine innere Bereitschaft für Veränderung Deinen „richtigen“ Weg gehen kannst (siehe Tipp Nr. 2)

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ENTSCHEIDUNGSTIPP NR. 6: NUTZE DEINE WERTE UND IDENTITÄT, NACH DER DU DICH SEHNST

Wenn Du Entscheidungen treffen möchtest, werde Dir klar über Deine Werte, an denen Du Dein Handeln ausrichten möchtest. Deine Werte geben Dir eine Orientierung und beschleunigen Deine Entscheidungskraft und Dir das zu erschaffen, für was Du stehen willst und für was Du losziehen möchtest.

Fragen, die Dir dabei helfen: Wer will ich in 3 Jahren sein? Was will ich in 3 Jahre erleben? Nach welcher Erfahrung sehne ich mich? Welche Bedürfnisse sind in mir gerade wenig erfüllt? Wie will ich mich fühlen? Eine Liste mit Bedürfnissen, Werten und Gefühlen sowie die passende Übung findest Du hier in diesem Artikel: DAUERHAFTE VERÄNDERUNG DURCH IDENTITÄTSARBEIT UND KLARHEIT ÜBER DEINE WERTE UND BEDÜRFNISSE

ENTSCHEIDUNGSTIPP NR. 7: DER PREIS IST HEISS – WAS SIND DIE KONSEQUENZEN UND DER PREIS DEINER UNENTSCHLOSSENHEIT

Wenn Du Klarheit über Deine Vision für die jeweiligen Lebensbereiche gefunden hast, wirst Du für jede Herausforderung eine Lösung finden. Denn der Preis, nicht Deine Träume zu leben, wird zu hoch sein. Frage Dich: Wie fühlt es sich für mich an und was sind die Folgen, wenn ich meine Vision in diesem Lebensbereich nicht leben würde? Welche Konsequenzen kommen auf mich zu, wenn ich meiner Angst, Zweifel und Grübeln weiter nachgehe und meine Träume NICHT wahr werden?

ENTSCHEIDUNGSTIPP NR. 8: PERSPEKTIVWECHSEL – NUTZE DEINE NEUE IDENTITÄT, DIE DU VERKÖRPERN WILLST

Basierend auf den Werten, Gefühlen und Bedürfnissen aus Tipp Nr. 6 versetze Dich in den Standpunkt, dass Du Deine neue Identität schon lebst und verkörperst (z.B. „Ich bin eine selbstbewusste und erfolgreiche Unternehmerin“ oder „Ich bin ein glücklicher und geliebter Partner“). Wie würde so eine Person sich entscheiden, wie würde sie handeln und reagieren? Falls Dir das schwer fällt, kannst Du Dir auch jemanden vorstellen, der diese Identität aus Deiner Perspektive bereits verkörpert und Dir die gleichen Fragen stellen: Wie würde er/ sie sich jetzt entscheiden? Zum Thema Identitätsarbeit findest Du hier einen passenden Artikel dazu: WELCHE IDENTITÄT VERKÖRPERE ICH?

ENTSCHEIDUNGSTIPP NR. 9: DIE KRAFT DER MICRO-ENTSCHEIDUNGEN – GROSSE ENTSCHEIDUNGEN SIND NICHT ZWANGSLÄUFIG COOLERE ENTSCHEIDUNGEN

Anders als die Allgemeinheit unterschreiben würde, sind Entscheidungen für große Träume nicht zwangsläufig die besseren Träume. Große Entscheidungen können Dich lähmen und sogar kontraproduktiv sein, vor allem wenn sie Dein Selbstwertgefühl in Stress versetzen oder Dich mehr an alten Schmerz erinnern als Dich motivieren.

 

 

Deshalb empfehle ich Dir zu überlegen aus welchen Stationen und Micro-Entscheidungen Deine „große“ Entscheidung besteht. Indem Du ins Handeln kommst für Deine Micro-Entscheidungen, gewinnst Du Momentum für Deine großen Entscheidungen, behältst die Motivation, Fokus und Disziplin, stärkst das Vertrauen in Dich selbst und in Dein Selbstbewusstsein und kommst in Kontakt mit dem Gefühl wonach Du Dich sehnst. Klein anfangen heißt nicht klein denken! #microdosingnextlevel

ENTSCHEIDUNGSTIPP NR. 10: FANG AN BEVOR DU BEREIT BIST

Entscheidungen, Chancen und Möglichkeiten lösen sich mit der Zeit auf und vergehen, wenn Du nicht den Mut hast, Entscheidungen zu treffen. Warte nicht darauf, bis Du bereit bist. Du fühlst Dich nie bereit für die wichtigen Dinge im Leben. Fortschritt in allen Lebensbereichen beginnt immer mit mutigen Entscheidungen. Wir erwarten immer „ich muss mich erst bereit fühlen, dann geh ich los“ oder „Ich muss mich erst sicher und mutig genug fühlen, dann geh ich los“ – die Wahrheit ist das Gefühl folgt immer der Handlung. Dein Handeln und die Entscheidung für etwas loszugehen, entfacht den Mut, Motivation und mehr Inspiration und Vertrauen, dass Du sicher bist und in der neuen Umgebung zurechtkommst.

DU GEWINNST ODER DU LERNST, ABER DU VERSAGST NIE

Richte Deine innere Haltung darauf aus, dass Wachstum und die Lernerfahrung wertvoller für Dich sind als Komfort und Gewissheit. Trau Dich für Deine Träume los zu gehen mit der Angst, Zweifel und Unsicherheit.

 

Workshops wie eine Past Life Regression, Kakao Zeremonie, Mondritual, Breath Work und Rückverbindung zu inneren Anteilen (z.B. Deine Weiblichkeit und Männlichkeit) bringen Dich genau in dieses Körperwissen und eine förderliche Haltung, um Entscheidungen zu treffen und mit Mut ins Handeln zu kommen.

 

Alle Workshops und Tickets findest Du hier auf OH SELF.

 

Du hättest nicht den Traum, wenn du nicht das Zeug dazu hättest, ihn auch zu realisieren, Alexandra

 

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Quellen und weiterführende Literatur: 


Coaching Ausbildung an der Coaching Spirale, Berlin 

Everything is Figureoutable von Marie Forleo – bitte unterstütze den lokalen Buchhandel Deiner Wahl 🙂 

Erfahrungen und Erkenntnisse mit Coaching Klient*innen

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Auf unserem Blog findest Du mehr Inspiration und

Weisheiten aus Interviews mit unseren Workshop Hosts.